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Besuch beim Deichbär Friedrichskoog

11.08.2022

Besuch beim Deichbär Friedrichskoog

Am 08.08. waren Hans Jürgen Thomsen vom Hotel zur Treene und Madlen Jacobs im Restaurant Deichbär in Friedrichskoog-Spitze.

Nach einem Auftaktgespräch, welches bereits im Frühjahr 2022 im Restaurant Deichbär in Friedrichskoog-Spitze stattfand, vernetzte Frau Jacobs zwei Gastronomiebetriebe, mit dem Ziel des gegenseitigen Austausches und Lernens. Dieser Termin fand nun am 08.08.22 in Friedrichskoog-Spitze statt. Hintergrund der Vernetzung ist das Ziel des REACT-EU-Projektes, welches den Schleswig-Holsteinischen Hotellerie- und Gastronomiebetrieben den Weg zur Resilienz aufzeigen soll. „Resilienz ist für Betriebe extrem wichtig. Es gilt, besonders in Krisenzeiten, agil handeln zu können, um auf äußere Einflüsse, wie unter anderem der Corona-Pandemie, Krieg oder Naturereignisse, schnell und nachhaltig reagieren zu können. Hierbei unterstützt das Team des REACT-EU Projektes interessierte KMUs in Schleswig-Holstein.“, erklärt Projektmanagerin Madlen Jacobs den Betrieben. Jacobs hat die beiden Betriebe vernetzt und begleitet sie den gesamten Prozess.
Hans Jürgen Thomsen vom Hotel zur Treene, welcher seine langjährigen Erfahrungen mit Stefanie und Lars Schnoor vom Restaurant Deichbär gerne teilen möchte, gab beim Termin vor Ort viele wertvolle Impulse. Mit dem Blick von außen wurden zunächst die Themen Kennzahlen, Service sowie Auslastungssteuerung beleuchtet.
Weiter ging das Gespräch im Hinblick auf die Zukunftsfähigkeit und Krisenfestigkeit des Unternehmens in Richtung einzelner Digitalisierungsmöglichkeiten. Hier konnte Hans Jürgen Thomsen von seinen eigenen Erfahrungen berichten und Mut machen, denn trotz eines anfänglichen Mehraufwands bei der Einrichtung und Pflege von Systemen und digitalen Tools, stellt sich sehr schnell eine Arbeitserleichterung ein.
Ein abschließendes „Mitlaufen“ in den Bereichen Service und Küche im laufenden Betrieb deckte Chancen der Ablaufoptimierung auf.
Im Anschluss erstellten Frau Jacobs und Herr Thomsen einen Maßnahmenkatalog, welcher zudem zusätzliche Perspektiven für das Restaurant schaffen soll. Eine Nachbesprechung ist für Mitte September 2022 geplant. Die hierbei erarbeiteten Handlungsempfehlungen sollen später in einem Resilienz-Werkzeugkoffer auf der Seite des Tourismus-Cluster auch anderen Betrieben zur Verfügung gestellt werden. So sollen die erarbeiteten Maßnahmen auch weitere Betriebe zum Nachahmen motivieren. Stefanie und Lars Schnoor sind sehr froh über die „Hilfe von außen“, denn alleine das Tagesgeschäft ließe es gar nicht zu, sich ausgiebig mit dieser Thematik zu beschäftigen. Deshalb ist man dankbar für die Hilfe des Projektteams und freut sich auf die fruchtbare Zusammenarbeit. Wie es weitergeht, berichten wir im Herbst 2022.

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