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Hände am Seil
Hände am Seil

Resilienz

Der Begriff Resilienz beschreibt die Widerstandsfähigkeit von Menschen und Systemen.

Ein resilientes Unternehmen ist nach Ereignissen, die Einfluss auf betriebliche Abläufe genommen haben, schnell wieder funktionsfähig. Ein weiterer Aspekt der Resilienz basiert auf der Fähigkeit eines Betriebes aus Krisen zu lernen und sich an Veränderungen anzupassen.

Kurz gesagt: Resilienz bedeutet Widerstandsfähigkeit und damit auch Krisenfestigkeit. Wie wichtig die Fähigkeit der Resilienz für Unternehmen ist, hat die Corona-Pandemie deutlich gemacht. Auch im Hinblick auf globale Trends und Entwicklungen, wie z.B. die Auswirkungen des Klimawandels, gewinnt das Konzept an Bedeutung. Es sind Ereignisse, die Einfluss auf unsere Betriebe nehmen können, oftmals ohne dass wir uns darauf vorbereiten können. Daher ist es umso wichtiger, Organisationsstrukturen zu schaffen, die Resilienz fördern.

Organisationsstruktur für mehr Agilität

Agilität ist ein wichtiges Schlagwort, wenn es um Resilienz in Unternehmen geht. Gemeint ist damit, flexibel auf Veränderungen reagieren zu können und als Betrieb anpassungsfähig zu sein. Um agil handeln zu können, braucht es eine Organisationsstruktur, die Agilität fördert. Das bedeutet vor allem, sich weg von klassischen Hierarchien und hin zu neuen Managementmodellen zu entwickeln, die vor allem auf Vertrauen basieren.

Ein Betrieb, bei dem die Entscheidungsmacht nicht nur bei einer Person liegt, kann im Notfall schneller Entscheidungen treffen. Eine Arbeitsgemeinschaft, in der jedes Teammitglied auch mal in andere Bereiche schnuppern und dazulernen kann, kann unvorhergesehenen Ausfällen in der Belegschaft einfacher entgegentreten.

Agile Betriebe können sich zum Beispiel dadurch auszeichnen, dass Verantwortung nicht nach Hierarchie, sondern nach Aufgabenbereichen aufgeteilt wird. Je mehr Wissen für einen Entscheidungsfall zur Verfügung steht, desto eher kann die bestmögliche Entscheidung getroffen werden. Dies ist im Fall einer Krise besonders wichtig.

Netzwerke schaffen, Kooperationen fördern

Neben der internen Organisationsstruktur lässt sich Resilienz durch externe Beziehungen steigern. Ein Betrieb, der auf ein Netzwerk an Wettbewerber, Nachbarn, Produzentinnen und andere zurückgreifen kann, hat im Krisenfall viele Helfer an der Seite. Dabei gilt: Je vielfältiger das Netzwerk, desto vielfältiger die möglichen Lösungen, die einem Betrieb zur Verfügung stehen. Daher stehen starke Partnerschaften im Zentrum resilienter Unternehmen. Die Umstellung auf nachhaltige Geschäftsmodelle, inklusive Kooperationen und regionaler Lieferketten, sind demnach nicht nur im Sinne der Nachhaltigkeit relevant. Sie unterstützen auch die Krisenfestigkeit eines Betriebes.

Die sieben Resilienzfaktoren

Resilienz aufzubauen, erfordert eine Vielfalt an Kompetenzen. Die Umstellung organisatorischer Strukturen, die Beteiligung von Mitarbeitenden und die Nutzung neuer Tools liegen in der Verantwortung der Führungsebene. Gemeinsam mit unseren Experten unterstützen wir Führungskräfte touristischer Betriebe darin, diese Maßnahmen umzusetzen.

Der Umgang mit der Krisensituation ist ausschlaggebend dafür, wie das Unternehmen die Krise übersteht. Der Lösung von schwierigen Situationen geht immer die Akzeptanz der Situation voraus. Nur wer Verantwortung übernimmt und proaktiv handelt, kann mit kühlem Kopf die Krise durchlaufen.

Sieben Resilienzfaktoren zeigen, was wichtig ist, um im Krisenfall widerstandsfähig zu sein.

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