Kontrast
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Tourismus für alle / Barrierefreiheit

Bei „Tourismus für alle“ geht es um Zugänglichkeit und Komfort durch die Erstellung von Angeboten und Serviceleistungen für Gäste, die sich nicht (mehr) gut bewegen können, sehbeeinträchtigt oder schwerhörig sind. Gäste mit geringeren Beeinträchtigungen wählen ihren Urlaubsort genauso aus wie andere Gäste: Nach Qualität, Schönheit, Angebot – und nach Serviceleistungen, die ihnen ermöglichen, ihren Urlaub wirklich zu genießen. Auch Familien mit Kinderwagen oder Menschen mit vorübergehenden Beeinträchtigungen wie nach einer Knie-Operation freuen sich über leichte Zugänglichkeit.

Die Philosophie

Bei jeder konkreten Maßnahme zur Herstellung von mehr Barrierefreiheit oder Design für Alle muss immer überlegt werden, ob nicht im selben Augenblick Barrieren für andere entstehen.“

Leidner, R., Neumann & P., Rebstock, M. (2006): Design für Alle und Barrierefreiheit als Herausforderung für Kommunen: Leben ohne Barrieren, in: Bauen für Alle (EUROPA kommunal), Nr. 6/2006, S. 203-206

Auch die Kommunikation der Barrierefreiheit kann bei Menschen eine „Barriere im Kopf“ entstehen lassen. Extra kommunizierte Barrierefreiheit wirkt unter Umständen abschreckend auf Menschen, die keinen Bedarf an dieser Barrierefreiheit haben. Daher sprechen wir von „Tourismus für alle“ oder „Zugänglichkeit und Komfort für alle“, denn das Ziel ist es, das touristische Angebot für alle Menschen zu verbessern.

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